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Stadt Gedichte

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Wenn der Parasit geht (Tokio)

Die Stadt hat einen fremden Klang,
sie singt von Leiden, längst vergang'n,
und die Ruinen klagen noch,
ein stummes Stöhnen,
das noch pocht
zwischen den Bäumen,
kahl und tot.

von: 
Artem Zolotarov

Paris weint

Sie überdeckt die Trauer mit dem Glanz der Lichter
und ihre Dichter singen mit dem Stil, der Bilder schafft.
Ihre Tristesse verdeckt mit der Glamour des Glanzes.

von: 
Artem Zolotarov

Die Stadt

Diese Stadt in meinem Herzen
Sie ist kalt und voll von Staub
Ihre Nacht erhellen Kerzen
Boulevards und Rue's aus Laub

Ihre Sprache fließt wie Wasser
Ihre Menschen lieben Wein

von: 
Artem Zolotarov

Im Café Pierrot

(41 - Antwerpen, Juni 1979)
In Paris haben wir gelebt,
im Café Pierrot.
Erinnert euch nur an Charlie
- heut ist er tot.
Wir diskutierten und lachten
den ganzen Tag.

von: 
Alexander Zeram

Stadtgeflüster

Schlaglöcher treten nach mir
während schmutzige Gardinen,
die aus grauen Löchern starren,
mich höhnisch angrinsen.

Grün, gelb, rot,
die Lichter quälen den Asphalt.

von: 
Perdita Klimeck

Du Untrennbare

Jerusalem, du Untrennbare,
liegst doch zerteilt
zu deiner Söhne Füßen.
Deine Mauern netzen
Tränen und Gewalt.
Nur eine fängt es
stetig auf, das Nass
aus tausendfachen Augen.

von: 
Perdita Klimeck

Stadt nach dem Regen

Es ist Abend...
Auf dem nassen Asphalt
blinken glitzernd blitzende Lichter.
Der Himmel ist klar und kalt,
Wind weht um die Gesichter.
Vom Fenster hier oben
klingt das Hupen der Autos

von: 
Wera Goldman
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