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Wintergedichte

Auf diesen Seiten sind alle auf LiteratPro veröffentlichten Beiträge untergebracht, die in die Kategorie „Wintergedichte“ eingeordnet werden konnten. Die Einordnung in die Kategorie Wintergedichte wurde dabei von LiteratPro vorgenommen und entspricht nicht zwingend den eventuell fachlichen Einordnungen in Publikationen.

Ich habe Angst vor dem Winter

Ich habe Angst vor dem Winter.
Angst vor Eis und Schnee.
Die Blumen gehen alle weg.
Die Nase tut vor Kälte weh.

Ich habe Angst vor dem Winter,
Angst vor dem farblosen Baum.

von: 
Günter Ullmann

Der Frühling, der Frühling, das wilde Kind

Der Frühling, der Frühling, das wilde Kind
lutscht jetzt schon Eis von Feld und Straße
und malt dem Winter ins Schneegesicht
riesengroß eine Knollennase.

von: 
Günter Ullmann

Schnee

Nichts fiel dir leichter,
als Schnee zu sein,
vom Himmel zu fallen
und zu verzaubern.

Nichts fiel dir schwerer,
als lautlos
vom Frühling geküsst
zu gehen.

von: 
Klaas Klaasen

Weihnachten 1946

Der Rodelschlitten hatte überstanden,
bei uns war noch sogar ein Papa da,
die Nachbarn suchten, bis sie Strippe fanden,,
so machten wir das Fahrzeug wieder klar.

von: 
Marianne Jankowski

Winterdämmerung

Vom Osten her
ein kalter Schnee.
Auf ländlichen Fluren
lagert Nebel so grau,
Eisblumen blühen
zwischen trockenem Mais.

Weiß ist das Land
und offen
nur durchbohrt

von: 
James Deahl

Hülse

Nach dem ersten harten Frost
betreten Bauern ihre eis´ge Scholle,
um des Jahres Futterkorn zu ernten.
Entlang den vielen unwegsamen Straßen

ziehn im trüben Nebel stampfend Pferde,

von: 
James Deahl

Endloses Blau

Zwischen laublosen Bäumen,
vom Winde gewürgt,
kauern kuglige Kiefern.
Still liegt der Bach
unter seiner Haut aus Eis.

Röte, die sich vertieft,
durchkriecht das Himbeergestrüpp.
Und am Ende

von: 
James Deahl
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