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Kurzgeschichten

Auf diesen Seiten sind alle auf LiteratPro veröffentlichten Beiträge untergebracht, die in die Kategorie „Kurzgeschichten“ eingeordnet werden konnten. Die Einordnung in die Kategorie Kurzgeschichten wurde dabei von LiteratPro vorgenommen und entspricht nicht zwingend den eventuell fachlichen Einordnungen in Publikationen.

Begegnung

"He, hallo … Sie!", rief ich den Mann an, der auf den Bootssteg hinausgetreten war und ungeachtet des tosenden Sees immer weiterging. "Hallo! - Vorsicht!"

von: 
Alexander Zeram

Nüchterner Rückblick

Der Titel klingt nicht gerade reißerisch, aber zu reißen gibt's hier auch nichts.
Tod den Drogen? Zu abgedroschen, zu aussichtslos, da nützt auch das gute Ansinnen nichts.

von: 
Thery Trojan

Mein Name ist Miriam B.

Dieses kleine Stück blauer Himmel. Wissen Sie, wie viel Bedeutung so etwas haben kann? Nein, ich denke nicht, dass Sie wirklich wissen, was in einem Menschen bei diesem
Anblick vorgeht.

von: 
Thery Trojan

Lichtlüge

Ich sitze hier, fern der alt vertrauten Heimat. Freundlos, feindlos ... freudlos. Es geht mir nicht gut, und das nicht nur emotional. Da ist etwas in meinem Körper.

von: 
Thery Trojan

Das Geständnis

Ich rannte in die Küche und ... wäre um ein Haar mit ihm kollidiert. Er stand seitlich am Spülbecken und gab komische kleine Laute von sich. "Is was?", fragte ich, während ich versuchte über seine Schulter zu spähen. Ging aber nicht, er war größer.

von: 
Thery Trojan

Beutemacher

Gekonnt desinteressiert ließ John den Blick durch das Halbdunkel streifen. Sein Beuteschema ließ keine Mittelmäßigkeit zu, es galt einen Ruf und den anerkennenden Neid seiner Freunde zu wahren.

von: 
Thery Trojan

Anderssein

Der Regen prasselt, dämpft das Schluchzen der Umstehenden. Ihr Heuchler. Saukalt ist es. Ein pickliger Knabe wischt sich mangels einer zweiten Hand den Rotz mit dem Ärmel des Messgewandes ab.

von: 
Thery Trojan

Eine seltsame Geschichte

Es ist wirklich eine seltsame Geschichte, und seltsame Geschichten sind lediglich dazu da, berichtet zu werden; eine Forderung, der ich nicht widerstehen will.

von: 
Ingeborg Schneidereit

Strandgut

»Wat heb ji secht wo kümmt de wech?«
Stirnrunzelnd schüttelt der stoppelbärtige Gnom den
Feuerlöscher. Das dumpfe Tschack-tschack klingt merkwürdig,

von: 
Ria Klug

Von der Last zu schweigen

Berlin, Oktober 1943-So schnell er konnte verließ er den Gloria-Filmpalast am Kurfürstendamm.

von: 
Perdita Klimeck

Hund im Glas / Ein Text über Zürich

Als mein längeres Bein, in voller Länge ausgestreckt, den ersten Schritt auf dem Bahnsteig des Hauptbahnhofs von Zürich unternahm, wusste das kürzere, das linke, noch nicht, was ihm bevorstand!

von: 
Klaas Klaasen

Daystop Dansville

...und als die Hand Gottes vom Himmel fiel... da wurde es Nacht, und der Tag war für immer verschwunden. Aber wir hatten noch den Mond, der uns ein spärliches Licht spendete.

von: 
Klaas Klaasen

Erwin der Erlöser

„Max, du solltest die kommenden Festtage unbedingt als Chance betrachten!

von: 
Max Dernet

Die brennende Tante

An irgendeinem jener in der Vergangenheit versunkenen Tage, wir nannten diesen speziellen damals 'heute', wurde es mit einem Mal Frühling, daß es nur so eine Art hatte.

von: 
Max Dernet

Die Reifeprüfung

... Als es klopfte, bleib ich still am Fenster stehen und starrte weiter in den Tag hinaus.
Schließlich trat sie ein, ohne meine Aufforderung abzuwarten.

von: 
Max Dernet

Der wahre Dosenfisch

Lug und Trug, die beiden eineiigen Unterschiede, gingen in der Regel getrennte Wege.

von: 
Max Dernet

Konferenz

Nach der Schulzeit begann Benno eine Lehre als Verlagslehrling. Er ging nicht gerade gern in die Firma, andererseits war er mit dem Job auch nicht ausgesprochen unzufrieden.

von: 
Conrad Cortin
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