Gedichte

Literaturhistorisch gesehen bezeichnet die Lyrik eine Dichtung in Versform, die mehr der weniger strengen Regeln unterworfen sein sollte. Während antike und klassische Versformen tatsächlich eine puristische Erwartungshaltung erfüllt, bietet lyrische Werke neuerer Zeit eine uneingeschränkte Vielfalt an Formen und Inhalten - bis hin zu einem auf Kurzzeilen zerhackten Prosatext, der weder Reim noch Metrik oder Rhythmik aufweisen muss.

Gemeinhin wird heute unter Lyrik ein "Gedicht" verstanden - vielleicht auch deshalb, weil kaum noch neue umfangreiche Versepen oder lyrische Werke für die Bühne verfasst werden. Der Dichter schreibt Gedichte … in der Regel kaum länger als eine Buchseite, nur in Ausnahmefällen etwas ausgebreiteter. Ob gereimt oder frei, experimentell oder an strengen Vorgaben und Regeln orientiert, Gedichte bieten dem Autor Möglichkeiten des konzentrierten Ausdrucks, die im Prosa-Bereich bei vergleichbarer Kürze skizzenhaft bliebe.

  1. "Trag mich, damit ich lahm sein kann"
  2. "Ohne dich versteinert die Nacht in den Ästen"
  3. "... mit Ziffern und Zeichen für etwas das gestern mein Leben war"
  4. "Wer wiegt den Wert, findet die Formel, errechnet den Sinn"
  5. "Wenn ein Herz nicht mehr schlägt"
  6. "Dieses Werk ist zwar schon 25 Jahre alt, aber leider immer noch aktuell"
  7. "Bleib immer jung, Geliebter, die ersten Schneetränen fallen;"
  8. "Wenn ich die Sage singe vom Dichter, der da kühn sich über alle Dinge hinweg zu heben schien, dann solltet ihr mir lauschen. Denn die Moral besagt: Man soll nie Dinge tauschen, um die man später klagt ..."
  9. "Die Blume in unserem Gewissen geht langsam ein;"
  10. Autor/in: Verona Bratesch
    "Zweimal schien der Mond in den Hof, zweimal öffnete ich die Türen dem Wind."
  11. "Eins ums andere begegnen mir meine vor längerer Zeit geschriebenen Gedichte wieder. Ich wollte, sie wären überholt."
  12. "Ich neheme gerne zu jedermann und jederfrau undiplomatische Beziehungen auf"
  13. "Dem Leben zugewandt ..."
  14. "Nchruf und Schuldübernhme! Freitg, den ersten Merz im Jahr. Leider hbe ich eben den Buchstben zertreten. "
  15. "Wider das Vergessen.Eins"
  16. Autor/in: Verona Bratesch
    "Mit Schwimmflossenhänden greift er nach losen Edelsteinaugen von silbernen Fischen, die längst ihr gestrandetes Leben in den Wiegen der Tiefe vergaßen."
  17. "Es ist besser, eine Entscheidung zu treffen, bevor die Entscheidung dich trifft"
  18. "An welchem Platz meines Herzens auch eines von euch lag, jetzt rollt es unter fremden Händen."
  19. "Tage wie dieser ..."
  20. "Singt Kyrie und liebt das Leben - ich singe heute mit! Doch lacht mein Kriegergeist im Stillen … der Tod lacht morgen mit!"
  21. "Und schuldig war ich Am Tod jedes Menschen, ahnungslos atmend Unter den Galgenästen Süßduftender Linden"
  22. "Verwischte Spuren"
  23. "Rückblickend hat mir die Kündigung sehr gut getan. . ."
  24. "Ausgetretene Stufen laden uns ein höher zu kommen und sicherer über die unheimlichen Abgründe."
  25. "Alles was dich freute Gänseblümchen Klee am Wege und des Lichtes Gold auf frischem Laub"
  26. "After midnight the house becomes a tomb of silence, the spider sleeps ln the darkness behind the toaster."
  27. "Du musst schon in die Nacht gehen, wenn du deinem Stern folgen möchtest"
  28. "rot küssender Feuerball hüllt sich in Witwenschleier Abschied für eine Nacht ..."
  29. "Der Ort unserer heutigen Begegnung ist zu geräuschvoll für mich."
  30. "Gegenwärtiges Vergehen"
  31. "A rtenvielfalt mählich schwindet, S chonunglos wird dezimiert P einigung kein Ende findet, H err der Schöpfung Mord gebiert."
  32. "Sind wir nicht immer auf der Suche danach? Nach dem Moment in dem alles, aber auch alles, perfekt ist? Manchmal fällt uns genau dieser Moment, dieses perfekt, einfach so vor die Füße."
  33. "Land und Feld und Baum und Sand - die Straße läuft, ein weißer Rand - an allem vorbei."
  34. "Schier endlos atmet sie, die Zeit. Die Spuren ihrer tiefen Züge zieren mein Gesicht."
  35. "nebenan treibt eine frau ab dort siegt das auto, und die fahrerin stirbt sofort. erzähl es keinem, man sagt dir: hau ab!"
  36. "Nimmerland,Peter Pan,Kindheit,Liebe,Fliegen,Hände,Schönheit"
  37. "Zwischen Erde und Himmel ..."
  38. "Lieb Vaterland, brennt unter stolzgeschwellter Brust."
  39. "Als er den Brief öffnet bricht der Staudamm "
  40. "Kreisläufe ..."
  41. "Möcht dich, mein Herz, auf roten Rosen betten, dich himmelwärts des Nachts zu Sternen tragen."
  42. von: Anna Rubin
    "wenn ich es recht bedenke ist es der Schmerz von einst als meine Mutter aus Verseh'n Trulla meine Lieblingspuppe in den heißen Ofen warf"
  43. "Meine Liebe schläft eine müde Stunde zu Stein;"
  44. "Das Zählen der Schafe macht schlaflos."
  45. "Unentwegter Fluss ..."
  46. "Einst sprach der Respekt zur Liebe: Lass mich ohne dich sein. "
  47. "(Und in der Dunkelheit drunten unendliches Rollen des Meeres)"
  48. "gäb es die angst wirklich, manchmal hätte sie mein gesicht. "
  49. "Jobwunder "
  50. "Freund,Jugend,MDMA,Gesang,Cannabis,Mantel,Orgel,Hunter S. Thompson,Heinrich Kleist,Franz Kafka,J. D. Salinger"
  51. "Einst lebte das Land. Grüne Wagen Zogen durchs Dorf. Im Frühlicht Schnaubten die Pferde Am Fluß"
  52. "Es gibt immer einen Punkt, an dem man neue Wege einschlagen sollte ..."
  53. "Vergessen die Zeit auf dem eisigen Grunde im Dunkeln des Ichs"
  54. "Informationsdichte ..."
  55. "Odysseus,Homer,Obdachloser,Buch,Lesen,Träumen"
  56. "Zur Lage der Nation"
  57. "Die Chance der gejagten ..."
  58. Autor/in: Verona Bratesch
    "Einst war ich ein Vogel, Mit riesigen Flügeln flog ich von Wolke zu Wolke."
  59. Autor/in: Otto Bolte
    "Ihr leuchtet kein Stern von Bethlehem ! Dafür der dreizackige einer Autofirma Über Chromblitzen hochtouriger Wagen. Statt kauendem Esel und rupfender Kuh, Nur streunende Hunde, die einen Stadtstreicher umbalgen. Könige sind auch nicht da !"
  60. "`Es dämmert die Jahrtausendwende´ - Einziges Anzeichen dafür, dass seit dem Schreiben dieses Werkes einiges an Zeit vergangen ist."
  61. "drum steht es da, das kleine lichtlein - inmitten der dunkelheit. "
  62. " Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen: Es grünten und blühten Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken Übten ein fröhliches Lied die neu ermunterten Vögel; Jede Wiese sprosste von Blumen in duftenden Gründen"
  63. "Du mußt, mein lieber Freund, erst einmal Narr werden (Christian Morgenstern)"
  64. "Moment; Zeit; Mädchen; Planet; Sommer; Schönheit"
  65. "Ist es nicht traurig, dass das Ende eines Buches darüber entscheidet wie es uns in Erinnerung bleibt?"
  66. "Eine Projektion ..."
  67. "Vom Eise befreit sind Strom und Bäche, Durch des Frühlings holden, belebenden Blick, Im Thale grünet Hoffnungs-Glück; Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in rauhe Berge zurück."
  68. "Genozid geschieht nicht plötzlich ... "
  69. "Gebrochener Widerstand ..."
  70. "Worte, nicht vergebens ..."
  71. "Worte,Liebe,Schreiben,Wüste,Meer,Zugvögel,Sehnsucht"
  72. "Rückwärtiger Spaziergang ..."
  73. "Die sanfte Schönheit Der Mädchen am Abend Überm Zaun des Flieders Duftender Schnee"
  74. "Gelernt ist gelernt"
  75. von: Erich Vio
    "Wie schlug mein Herz im ahnungsvollen Dunkel des Tannenwaldes. Breit im späten Schnee Wolfsspuren."
  76. "Unsere Träume sind ein Hemd, aus dem weichsten und leichtesten Stoff. Er ist nicht sichtbar, aber wir tragen ihn immer an uns und manchmal spüren wir ihn."
  77. "Reale Nichtexistenz "
  78. "Gewalt ist immer (1) ..."
  79. "Mit Stimmkraft und Begeisterung man "Hoch! und "Nieder!" schrie. Kurz, jeder kam zu seinem Teil mit Hoch und Nieder, Sieg und Heil! Auch Polizei, mit hundert Mann zu Fuß und Pferde schloß sich an."
  80. "Das graue Dasein ... "
  81. "Das Wiederkehrende ..."
  82. von: Erich Vio
    "Ein Blinder könnt' uns dann die Wege weisen, die das verkürzte Augenmaß nicht sieht. Im Kindergarten spielbeglückte Waisen verfolgen wir den Schmetterling, der flieht."
  83. Autor/in: Karin Breither
    "Das Schicksal gab dir seine Finsternis zu schmecken das tat weh Dennoch gewannest du rot den Rubin aus kalter Erde"
  84. "Der Parkweg gibt sich steil, doch ehe ein Gedanke aufsteigt, fällt er in eine weite, grüne Wiese und lässt den Höhenflug um Gänseblümchen kreisen ..."
  85. "Dem Leben entfliehen ..."
  86. von: Anna Rubin
    "die Leichten ihre fliegenden Schaukeln in die höchsten Äste des Baumes sie lachen zu mir herab aber verraten wollen sie nicht wer ihnen den herrlichen Schwung gibt"
  87. "Krieg ist Terrorismus ..."
  88. "Und finden wir nach langem Fernsein heim ..."
  89. von: Anna Rubin
    "finde Kniend am Boden was du verzweifelt suchtest eine Stunde vor'm Schnee"
  90. "Eines Nachts aus gelben Blättern mit verblichnen Runenlettern Tote Mähren suchend, sammelnd, von des Zeitenmeers Gestaden, Müde in die Zeilen blickend und zuletzt im Schlafe nickend, Hört’ ich plötzlich leise klopfen, leise doch vernehmlich klopfen..."
  91. "Gespaltenes Dasein"
  92. "Genau zwei Jahre ist es her, dass ich dieses Gedicht schrieb. Damals war der Witterungsverlauf des Frühjahrs ein anderer."
  93. "Ruhe flieht wo Hoffnung sich verkürzt was ist Angst ums eigene Selbst wenn die Brandung Küsten unterhöhlt Menschen sehen Deich im Dunst wo der Abgrund nur noch zählt sitzen in dem Kreis der Kreise"
  94. "Sinnlose Taten ..."
  95. "Vicodin,Nacht,Schmerz,Traum,Vogel,Wolken"
  96. "Über den Fluss"
  97. "Ereignisse der Nacht"
  98. "Freiheit durchströmt jede Ader meines Körpers. Jede Pore in meiner Haut, verwandelt sich in einen Windkanal. "
  99. von: Erich Vio
    "Die Finsternis dringt ein durch Stoff und Poren, entleert das Auge und betört den Sinn."
  100. "Missglückte Revolutionen ..."

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