Drachenbäume wachsen hoch.
Ich will dich nicht verlieren.
Meine Füße schmerzen noch
vom in-die-Irre-Führen.
Weizenfelder flehen blond
nach einem Himmelszeichen.
Wer im Ruhm sich eitel sonnt,
wird freiwillig nicht weichen.
Treppenstufen stehen still,
niemand mag sie gehen.
Immer der, der rudern will,
kann das Ziel nicht sehen.
Sterngebilde warten nur,
sie mieten keine Räume.
Meeresschaum verwischt die Spur
im Sand verlaufner Träume.
Drachenaugen weinen nicht,
kennen keine Tränen,
nehmen Menschlein in die Pflicht
und ihr dummes Sehnen.
© noé/2015 Alle Rechte bei der Autorin
Bild "Himmelsauge", © Alf Glocker, Öl auf Leinwand (Preis beim Künstler zu erfragen)
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