Am Himmelsblau die Sonne lacht,
als ob sie sich ein Späßchen macht
mit mir! Sie strahlt so heiter.
Sie übergeht, sie ignoriert
und leuchtet hell ganz ungeniert
- ich weine trotzdem weiter.
Mein Herz so schwer – ich will kein Licht!
Ich brauche deine Helle nicht!
Nur regengraue Stunde!
Wie bitter wühlt in mir der Schmerz.
Dein Lachen – Sonne - wie ein Scherz:
Drehst schadenfroh die Runde!
Ach, Himmel, zieh dich endlich zu!
Gib mir die triste, dunkle Ruh‘
als Trost für meine Seele!
Zeig Anteilnahme: Seufze auch!
Schick‘ Tränen mit des Windes Hauch,
dass Mitgefühl nicht fehle.
Und erst, wenn ich sie in mir find‘,
Erkenntnisse, die tröstend sind,
dann sollst du – Sonne - scheinen!
Dann blende mich mit deinem Licht,
ich fürchte deine Strahlen nicht!
Dann will ich nicht mehr weinen!
Heute strahlt die Sonne so hell vom blauen Himmel herab - und im Freundeskreis ist etwas Trauriges vorgefallen.
Daraus entstand "Regengrau".