Schottland - Meine Liebe

Bild von Anett Y. Heinisch
Bibliothek

Die ersten Schritte in deinen Weiten
erfassen Töne meine Sinne
die mich nun Tag für Tag begleiten
komplett ergriffen halt ich inne.

Verschlafen liegen die Burgen im Tal
von Nebelschwaden sanft zugedeckt
doch nur ein einz'ger Sonnenstrahl
und die alten Gemäuer sind zum Leben erweckt

Den führenden Gezeiten ergeben
fügt sich unterlegen Mutter Natur
dem rauen und oft einsamen Leben
und verkörpert damit Mystik pur

Durchs Tal der Tränen führt der Weg
und lässt mich ehrfurchtsvoll erschauern
es ist ein grausamer Beleg
ließ manche Fehde ewig dauern

Majestätisch thronen die Monroes im Land
gesäumt von prächt'ger lila Heide
bis hoch zum silbergrauen Strand
ich meine hungrigen Augen weide

Sich windende Bäche und endlose Seen
laden uns leis plätschernd ein
an ihren Blumenufern zu stehen
sich frei zu fühlen und frei zu sein

Mit beeindruckend kühler Magie
stehen Steine in hoher Gestalt
in ihrem Zauber und als flüsteren sie
Monumente der Zeit, werden niemals alt

Deine Inseln liegen wie Muscheln
stolz und erhaben im tosenden Meer
säumen das Festland mit seinen Klippen
deshalb komm ich wieder, immer wieder hier her......

Gedichtform: