Manch Tellerrand ist arg begrenzt
vom Spiegel dann zum Glück recht hoch
wenn Inhalt und Tiefe sich nicht ergänzt
schwappt über dann die Suppe doch
Wir sollten einen offenen Blick riskieren
uns drüber lehnen und schauen was da ist
es lohnt sich, Neues auszuprobieren
wonach sich des Daseins Stand bemisst
Sind wir soweit und schauen noch weiter
doch klammern uns am Rand noch fest
im Kopf suchen aber schon die Leiter
an der sich ein jeder herunter lässt
Dann sehen wir den Horizont, den Weiten
so endlos und in ihm das Treiben
werden mutig neues Land beschreiten
im Tun und Sein nicht stehen bleiben
Und jeder Schritt macht uns dann stärker
gesetzt ins Gras oder auf Granit
verlassen des Geistes enge Kerker
und der Seele Kräfte wachsen mit...
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