Es träumte mir von ungefähr,
dass ich in deinem Herzen wär
und fühlte mich dort pudelwohl,
so kuschelweich, der Liebe voll.
Dann überwand ich inn’re Schranken,
durchforstete deine Gedanken,
fand sie – ich hätt es nie vermutet –
von meinem Bildnis überflutet.
Ein Schmetterling traf meine Lippen,
als wolle er an Nektar nippen,
erwachend war ich überzeugt –
und fand dich über mich gebeugt …
© noé/2021
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