Tiefer dräuen Regentropfen
Schiefnasse Vögel grau Getier
Lustlos über Räumen stocken
Daraus dringt trostlos kein Klavier
Melodie spielt Regenpfützen
War mal anderswie empfunden
In der Mauer träumten Ritzen
Spinnennetze längst entstanden
Wie vielleicht zu andern Zeiten
Glitzern Tierchen eingefangen
Hängen in Truffeaut'schen Weiten
So totschlaff wie eingegangen
Hören nunmehr keine Töne
Frage fassungslos wo sie bloß
Hin ist diese strahlend Schöne
Ganz ohne Gruß und A Dios...
Weißer lauern diese Ströme
Beeinflussen verkühlen mich
Werden schweigsamer in Ferne
Im Wetter ohne Sonnenschicht
Kommentare
Dein sehr gutes Gedicht beschreibt meine heutige Stimmung haargenau.
LG - Marie
Sein Fehlen drückt in dieser Zeit
Besonders aufs Gemüt...