Die Nacht beginnt mit Riesenschritten,
der Mond beleuchtet Wolkenfetzen
und du hörst leise Stimmen, Bitten,
dich in kein Unrecht mehr zu setzen,
von dem nur dein Gewissen spricht –
zum Glück ist jetzt gedämpftes Licht!
Die stolzen Worte sind verhallt.
In allen Seelen, klamm und klein,
sitzt Schüchternheit, die Wohlgestalt,
die uns beschreibt als sanft und fein.
Denn nun sind wir von Furcht geprägt –
die Wahrheit stets zugrunde legt!
Wenn Geister arg um Sorgen ringen,
die Traum und Wirklichkeit bestellen,
dann übt der Mensch sich einzubringen,
ein kluges Urteil aus den Fällen,
die ihm begegnen zu erzielen –
er muss nur mit Gedanken spielen!
Die Nacht geht ihm dabei zur Hand,
ist dienlich diesem Wohlbefinden
das, mit den Schatten an der Wand,
uns dabei hilft was zu ergründen,
das sonst oft gern verborgen bleibt –
weil uns bei Tag der Unfug treibt!
(c) Alf Glocker