Ich verließ das Land der „Realität“.
Es war dunkel und ziemlich spät.
Mein Ziel? Das Reich der Illusionen.
Dort wollte ich eine Zeit lang wohnen.
Ich kam in ein warmes Nebelland.
Hier lebt mein Herz, nicht mein Verstand.
Unmögliches mit Liebe wollen.
Aufmerksamkeit durch Achtung zollen.
Das Undenkbare denken,
GOTT wird es schon lenken.
Auch Unsägliches sagen.
Fragen – hören – fragen.
Wir sind einem Zauber erlegen,
fühlen uns gut, sind fast verwegen.
Das Traumland ist auch ein Labyrinth.
Das wissen wir Alten, nicht das Kind.
Im Land der Illusionen wohnen,
ist Sitzen auf erhitzten Thronen.
Märchen sind ewig und wunderbar.
Dichter träumen, machen ALLES wahr.
(c) Olaf Lüken (05.03.2021)
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