Gott dachte sich die Menschheit gut,
querbeet, durch alle Religionen.
Voll Engagement und gutem Mut,
so sollte sich das Leben lohnen.
Und er liebt jeden wie sein Kind,
obwohl die Menschen fehlbar sind.
Er gab ihnen den freien Willen
und jedem die Kontrollinstanz,
mit dem Gewissen sie zu fühlen,
von "gut" zu "böse", die Distanz.
Man sollte so im Reinen sein,
mit sich und allem, allgemein.
Und alles, was dogmatisch ist,
ist stets mit Vorsicht zu genießen,
Zuviel vom rechten/linken Mist,
lässt früher oder später büßen.
In sich das richt'ge Maß zu finden
kann kluge (!) Toleranz begründen.
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