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und entdeckt, durch Nahrungskonkurrenten gezwungen, die Lärchennadeln als Nahrung. Es ist aus seiner subjektiven Sicht in ein völlig anderes Gebiet gekommen, in eine andere Bucht, in ein anderes Tal, die Buchenblatt- und die Lärchennadelfresser sehen sich gleichsam nicht, sie leben in unterschiedlichen Ländern, sie haben das Land - die Landkarte virtuell - verdoppelt. Die Menschen derselben Stadt verschiedener Kulturen, Subkulturen, Traditionen, Gesellschaftsschichten auf demselben realen Territorium vervielfachen gleichsam die Stadt und wohnen in unterschiedlichen Städten auf derselben realen Erdoberfläche. Es ist problematisch, sie multikulturell zu einer Einheit zu machen, denn dann wird es wieder sehr eng. Die Subkultur- und Sektenbildung ist eine Tendenz gegen die Hypergruppe, gegen das global village. Die Hypergruppe ist Tyrannei. Rassismus, territorialer Nationalismus, der den Boden nicht mehrfach durch subjektive Bucht-Bildung nutzen läßt und zu Eroberungskriegen führt. Das Multikulturelle, den Artenreichtum auf einem begrenzten Gebiet herausarbeiten. Das auch als Toleranz-Modell des Lebens unterschiedlicher Generationen innerhalb einer Familie, innerhalb einer Sippe verstehen, gegen Grenzüberschreitungen, der Jugend nicht die Kompetenz der Jugendlichkeit nehmen, zu seinem Alter stehen, zu den Generationswerten - Ortega. Woher kommt dieses seit Jugend prägende Paradigma? Aus der Nazivergangenheit der Lehrer - auch Hannes Maier, sein seltsamer Orgientod in seiner - Steinzeit - Höhle, gerade in den Gesellschaftsrevolutionsjahren dieser Generation. Paradies kann nun entstehen - der Menschheitsmarsch zum Paradies ist der mühsame Weg in eine neue Nische, nachdem hier jeder Quadratzentimeter einen Eigentümer hat, die konkreten Auswanderungswünsche, die Wild-West-Mentalität. Dagegen das orthogonale Konzept, leben innerhalb einer Subkultur auf demselben städtischen Territorium, in den Wiener Kreisen, Kultur, hier in Folklore, Bauchtanz usw, das sich entsagende Emanz-Konzept - Entsagung, kalt und fortpflanzungsfeindlich - das Subkulturenkonzept funktioniert nur, wenn es nicht real auf bereits besetztem Gebiet stattfindet, sondern wenn dort ein Leben auch real möglich ist, das heißt keine mörderische, kriminalisierende Überbevölkerung entsteht - diese ganze Bevölkerungskontrollmentalität - als Menschenwürde - der lustigen Schwulen- und Lesbenszene, Haustiere, aus Abfall ernährt. Das zeigt doch, daß die Subkulturen kein Problem der Menschenmassen sind, sondern eines des Lebens als Kleingruppe innerhalb der Hypergruppe. Die Verdrängung allen anderen Lebens auf diesem Erdball ist dagegen erstens ein Problem der schieren Menge, aber auch der aus der nicht bewältigten Hypergruppenmentalität kommenden Unbrüderlichkeit zu den Geschöpfen der Natur, aus der Aggressivität, aus der Frustrationsabfuhr in Konsum und Sucht, wenn der erste Umweltausschnitt sich verändert. In Richtung zweiter Umweltausschnitt. Die Lebewesen des ersten Umweltausschnitts sterben aus, die Lebewesen des zweiten Umweltausschnitts - sie haben einen Mutationsvorsprung gegenüber den aussterbenden Bewohnern des ersten Umweltausschnittes, sie siegen als überlegene Nahrungskonkurrenten - dringen praktisch ohne wesentlichen Widerstand in den ersten ein und finden dort ein Paradies - siehe das Menschheitsmal, die Ausbreitung der verwandten Völker in alle vier Himmelsrichtungen von Adam und Eva ausgehend. Schöpfungsbericht der CroMagnon-Menschheit gegen die Neandertaler. In Richtung einer neuen Umwelt. Lebewesen des ersten Umweltausschnittes überleben zum Teil und passen sich an die neue Situation an, schaffen sich also ein Paradies. Die Lebewesen des zweiten Umweltausschnittes sterben aus - beachte aber auch die Überlegung, daß die Neandertaler aufgesaugt wurden, auch die Kelten im germanischen Deutschland - die Lebewesen in der Randzone des ersten Umweltausschnittes - wie hat er um Existenzraum in der völlig Besitz ergreifenden Primärfamilie gekämpft - die Erziehungsanstalt verhinderte das Schlimmste - denn er ist völlig befangen davon - Flucht nach Deutschland, versteckerisches Odysseus-Leben. Odysseus, der sich in der Ferne - der Vater im Krieg - erhielt vor der allerliebst mütterlichen Frau - und der erst kam, als sie zur Partnerschaft gereift war - alle Fürsten, geträumten Königssöhne, ablegend, wozu sie nie erwuchs, das wird immer eine Täuschung sein - täusche dich nicht, rief sie drohend. Die als Randbewohner schon mutationsmäßig lange zum zweiten Umweltausschnitt - zu den verhaßten Amis, kulturlos - hin motiviert, mutiert, waren, verändern sich in Richtung des zweiten Umweltausschnittes, was ziemlich wahrscheinlich ist, da sie dabei noch ziemlich lang aus dem ersten Umweltausschnitt miternährt werden können - die neue Nahrung im zweiten Umweltausschnitt gleichsam nur als Zusatzsauerstoff, sie besonders kräftigend zum Vorteil gegenüber ihren eigenen Artgenossen - was den ehemaligen Lebewesen des zweiten Umweltausschnittes nur dann möglich ist, wenn in ihren Randzonen Typen existieren, die nach dem Zusammenbruch - Aussterben - des zweiten Umweltausschnittes zumindest übergangsweise im noch intakten ersten Umweltausschnitt Unterschlupf gefunden hätten. Prinzip Mischbevölkerung. Erster und zweiter Umweltausschnitt bilden, wenn sie nicht zu weit auseinander liegen, Mischbevölkerungen, die zur Not schlecht und recht im ersten Umweltausschnitt überleben können, wenn sich die Lebensverhältnisse im zweiten Umweltausschnitt drastisch ändern. Wenn der Lebensraum B zu einem Lebensraum C wird - der noch Konditionen von B enthält - kann auf natürliche Weise der neue Lebensraum C aus den Grenzgängern - Mischvolk - des alten Lebensraums A gut erobert werden, insbesondere wenn sich der neue Lebensraum C - aus einer alten Vorform A oder über B - wieder zurück nach A hinentwickelt. Es kann aber auch sein, daß der Lebensraum B sich zu einem Lebensraum C entwickelt, der dann noch weiter von A entfernt ist als B, dann haben die wenigen Überlebenden von B größere Chancen als die alte Mischbevölkerung - obwohl diese für den Eroberungskampf um C noch Ressourcen aus A zur Verfügung hat. Es ist zu prüfen, inwieweit dieser Mechanismus nicht dem nationalsozialistischen Weltvernichtungskrieg recht gibt. Es geht darum, eine rasante Entwicklung einzuschlagen, in der die Entstehung einer Mischstrategie gar keine Chance hat und die die Stammbevölkerung zwingt, in einer gewaltigen Anstrengung das neue, das verwüstete Terrain, zu bewältigen, beziehungsweise dann, wenn sie es nicht schafft, mit Recht unterzugehen. Das Problem ist, daß das Risiko zu groß ist, daß die ganze Menschheit untergeht, wenn es die Herrenrasse - in die ja alle zurück schmelzen können - nicht schafft, denn das menschliche Grundmaterial - die Mischformen - ist ja vernichtet. Das muß politische Liebe bringen, die Geduld, das Wachsen des evolutionären Lebens, es muß den brutalen Kampf - Mord, Tötung - als das entlarven, was er ist, eine Fabel der Herrschaft, der siegreichen dünnen Herrenschicht - sei es der CroMagnon über die Neandertaler, der Römer und Germanen über die Kelten, der Mongolen - Toynbee lesen. Die große Geltung des Menschheitsmals der